bewusstseins-integrative Psychotherapie

Gesprächstherapie | Hypnosetherapie | Enneagrammarbeit

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Portrait von Sergiusz Glapa
© Sergiusz Lesław Glapa – sergiuszleslawglapa.de

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Trance hilft die Hypnose zu beenden wir das unbewusste Leben

Staaten, Religionen, Medien, Gesellschaft, Lehrer und Eltern haben den Menschen in Ängste und Abhängigkeiten hinein hypnotisiert. Eine dem Menschen zugewandte, die Menschlichkeit und Liebe fördernde professionelle Psychotherapie dagegen nutzt die weitreichenden Möglichkeiten der Trance und setzt sich das Ziel, diese negativ wirkenden Hypnosen zu neutralisieren.

Unbewusstes erkennend, Bewusstsein erweiternd, Persönlichkeit bildend, Körper beseelend

Wenn Sie sich entscheiden müssen, was ist wichtiger?

Sie als Mensch oder ihre Krankheit als Symptom?

Ich hoffe Sie antworten doch: „Ich als Mensch bin wichtiger!“

Also sprechen wir von Mensch zu Mensch. Und als Mensch sage ich Ihnen:

„Weil Sie wichtiger sind als Ihre Krankheit, lassen Sie uns gemeinsam über Sie als Menschen sprechen.“

Keine Sorge, wir lassen dabei Ihre Krankheit oder Ihr Problem nicht unberücksichtigt, denn erst das vollumfängliche Verständnis der Symptom- bzw. Problemerscheinung lässt uns ihren Grund erkennen, ihren Sinn empfinden und die darin liegende Stärke nutzen.

Aber die Krankheit ist durch den Mensch und im Mensch. Also geht sie auch nur durch den Mensch und in ihm. Auf ihr Menschsein kommt es an.

Deswegen: „Lassen Sie uns wie Menschen darüber reden.“

Mit welchen Methoden und in welchen Zuständen wir sprechen werden hängt von Ihrem Vertrauen in mich ab. Aber auch darüber können wir reden.

Und lassen Sie mich noch eines sagen:

„Ich wünsche mir, dass wir über alles reden können.“

Über Traumhaftes und Schmerzhaftes, über Obszönes und Phantastisches, über Unbewusstes und Absurdes, über Gelogenes und Wahres und über Weltliches und Göttliches.

Lassen wir die Worte der Realität entgleiten um sie surreal neu zu begreifen.

Lassen wir die Vergangenheit neu entstehen, um voll und ganz zu unserem eigenen Leben zu stehen.

Sergiusz Lesław Glapa | Forscher | Therapeut | Begleiter

Im Unterschied

Psychotherapeutische Arbeitsweise

Verhaltensrepertoire erweitern

Verhaltenstherapie

Erkennen Sie selbst in Trance das für Ihre einmalige Individualität und Ihren speziellen Charakter passende Verhalten zu einer problematischen Situation.

In Übereinstimmung und symbiotischer Wechselbeziehung von Kopf, Herz und Bauch.

men pushing geometric shape blocks, surreal concept
Sich & Welt erkennen

Gesprächstherapie

Der Fokus unserer Gespräche in varierenden Bewusstseinszuständen liegt auf der Formel "Trance-Analyse-Transformation-Synthese" alles Geschehenen und nicht auf der gedanklichen und verbalen Wiederholung der Probleme welche Sie belasten.

Zeitreise mit Tiefgang

Tiefenpsychologische Therapie

Die Trance ermöglicht uns unter Einbeziehung des Unbewussten, statt lediglich des Unterbewusstseins, die neuronalen Gehirnrepräsentanzen vergangener belastender Ereignisse zu aktivieren und zu bearbeiten.

Im symbolischen Sinne, die Vergangenheit in der Vergangenheit zu bearbeiten. Die Vergangenheit muss verändert werden, damit die Gegenwart anders empfunden werden kann.

Selbst Dichter & Denker

Psychoanalyse

Sie werden mit ein wenig Übung Ihre Krisen, Probleme und Symptome ohne Fremdeinfluss eines theoretisch vorbelasteten Analytikers selbst deuten. Ich unterstütze Sie dabei in dem von Ihnen gelegten Kontext Übersehenes zusätzlich zu betrachten und in Beziehung zu bringen.

Die Form folgt der Funktion der Worte

Körperpsychotherapie

Da wir uns mehr über das Wort erfahren, erkennen und empfinden ist das Gespräch mit Worten der hierarchisch bedeutendere Zugang zu unserem Erleben von uns selbst und allem was wir wahrnehmen.

Der Körper ist und zeigt den Ausdruck des Wortes. Behalten wir die im gesamten Leben erlebte Reihenfolge bei. Im Wort erkennen wir am Besten was mit dem Körper ist, den Körper sind verschiedener als Worte.

Vom Problem gelöst Leben gestaltend

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Statt zu versuchen Probleme links liegen zu lassen um sich auf positive Lösungen zu fokussieren, lösen wir uns von den Problemen.

Losgelöst von Problemen gestalten wir Leben statt das Leben zu lösen.

Auch mit dem Überbewusstsein

Hypnosetherapie

Sie arbeiten mit dem Unbewussten, Ihrem inneren Freund und Heiler, welches nicht nur Zugang zum Unterbewusstsein hat, sondern auch zu Ihrem Überbewusstsein.

In dieser Verbindung entstehen Gegenüber der Arbeit an bloßen Erinnerungen weitreichendere Möglichkeiten.

Kooperation mit Ihrem Beschützer

Traumatherapie

Durch die Zusammenarbeit mit dem Unbewussten, der eigenen inneren Instanz welche auch für die Schaffung und Aufrechterhaltung Ihrer eigenen Schutzmechanismen verantwortlich ist, kann auf die meisten traumatherapeutischen Werkzeuge und Prozesse verzichtet werden.

Das Unbewusste weiß stets besser als Methode oder Therapeut wie ein Trauma zu verarbeiten ist.

Wobei ich Ihnen gerne helfen kann

Psychotherapeutische Hilfe bei

Schwere los

© francesco chiesa – stock.adobe.com
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Angststörungen in der Psychotherapie

Mut öffnet die Tür steht weit offen

Der generalisierten Angststörung den Nebel entziehen, der Agoraphobie Grenzen setzen und der Klaustrophobie die Grenzen nehmen. Der sozialen Phobie die Spiegel entreißen. Kleine Ängste beruhigen, große Ängste lähmen.

Alarmanlage, Gitterstäbe, Tresor und Riegel

Ich habe meine Alarmanlage scharf gestellt. Ich musste es tun, um mich vor äußeren Bedrohungen zu schützen. Das habe ich schon getan, als ich noch ganz klein war.

Damals war vieles so übergroß, so überwältigend. Manches für meinen zarten Körper und meine sanfte Seele auch viel zu grob und hart. Manchmal haben die Großen meine Zerbrechlichkeit übersehen, vor allem wenn es für sie selbst so überwältigend und grob wurde.

Diese grobe Nähe konnte ich nicht ertragen, so ließ ich die Rollläden hinunter und mauerte Gitter vor die Fenster. Niemand sollte mir zu Nahe kommen. Und so verriegelte ich meine Türen und vor lauter Enttäuschung und Wut habe ich den Schlüssel weggeworfen.

Doch heute wird es mir manchmal zu eng in mir. Und weil ich mich schon damals in mich eingeschlossen habe, ist es in mir recht einsam. Ich habe Angst davor jemanden hereinzulassen, denn ich fürchte, dieser jemand könnte sehen, wie es in meinen inneren Räumen aussieht. Ich schäme mich das zu zeigen. Und wenn dieser jemand sogar versuchen würde, etwas in meinen inneren Räumen umzustellen, oder gar seinen Müll darin abzustellen? Nein, das lasse ich nicht zu. Das würde mich wieder bedrohen.

© katestudio – stock.adobe.com
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Depressionen in der Psychotherapie

Freude, schöner Götterfunken zaubern im Synapsenspalt

In meiner Praxis für bewusstseins-integrative Psychotherapie in Dresden arbeite ich mit meinen Patienten gemeinsam an psychisch bedingten Depressionen. Am Anfang einer Psychotherapie ist meinen Patienten oft nicht bewusst, was zu den immer wiederkehrenden Depressionen geführt hat. Sanft und sicher begleite ich Sie in Ihr eigenes Erkennen der Hintergründe und Ursachen Ihrer Depressionen.

Rollläden, Vorhänge und Lichtschalter

Wenn ich nach draußen aus meinem Fenster schaue, sehe ich nur glückliche Menschen, die es zu etwas gebracht haben. Sie besitzen tolle Dinge, können so unglaublich viel, haben viele Freunde und so schöne Partner an ihrer Seite.

Was die so alles haben und sind, das strahlt mir so heftig entgegen, dass es mich blendet und ich diesen Ausblick nach Außen nicht ertragen kann.

Ich glaube nicht, dass auch ich so strahlen kann.

Doch ich vergesse dabei, dass das, was sie sind und haben nicht so strahlt, weil sie das Licht der Sonne für Ihren eigenen Antrieb nutzen.

Dieser bedingungslose Sonnenschein, diese uneigennützige Wärme ist mir so fremd. Ich wüsste auch gar nicht, was ich der Sonne für Ihre Wärme zurückgeben kann. Die anderen nehmen die Wärme und das Licht der Sonne in sich auf und scheinen es auch weiterzugeben. Doch ich weiß nicht wie sie das machen.

Womöglich würde ich soviel Sonnenlicht in mich aufnehmen, dass ich in meinem Inneren verbrennen würde. Denn ich weiß nicht, ob ich wie die anderen einen Teil davon aus mir heraus ausstrahlen könnte. Ich weiß nicht, wie ich soviel Wärme weitergeben könnte, wenn es mir zu viel werden würde. Und ich gebe doch lieber als zu nehmen. Das ist schon seit meiner Geburt so. Damals war noch ich die Sonne, bis ich erlosch.

Und so bleibe ich nicht nur in meinem Haus, in meinem eigenen Inneren gefangen, nein, ich ziehe sogar die Vorhänge zu. Wenn ich schon all das nicht sein kann und all das nicht haben kann, so will ich nichts davon sehen. Nichts davon wissen. Nichts davon hören. Meine Sinne werden taub, stumm und blind.

Weil ich noch immer diesen Lichtschimmer durch die Vorhänge erahne, das Licht der Lampen mich an das Sonnenlicht erinnert, gehe ich in meinen Keller und drehe alle Sicherungen raus. In meinem dunklen Keller muss ich all das nicht sehen. Das schöne Leben der anderen nicht ertragen. Doch mir wird nun mein eigenes Haus, mein eigenes Ich zur Last. Mein Erdgeschoß und Dachgeschoß sind noch immer der Sonne und dem leuchtenden Leben der Anderen zugewandt. Mir wird als wäre ich die Wände meines Kellers, die schwerste Last auf mir.

Niemand ist nun hier unten bei mir. Ich hasse sie. Sie fliegen wie dumme Fliegen um das Licht herum.

Ich bin so verzweifelt, warum hört niemand meine stummen Schreie?

Es ist, als wäre mein Keller vollkommen isoliert. Von außen nicht zu sehen, so hell es dort auch ist.

Ganz still summt es manchmal in meinem Kopf: „Ich selbst, bin das Licht.“

© natalia maroz – stock.adobe.com
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Schlafstörungen in der Psychotherapie

Sternenstaub verzaubert in den Schlaf mit kühnsten Träumen

In unserer psychotherapeutischen Zusammenarbeit können wir uns Einschlaf- und Durchschlafstörungen widmen. Gemeinsam erarbeiten wir die Gründe für psychisch begründbare Schlafstörungen.

Durch die trance-integrative Psychotherapie mit dem Unbewussten, also der Instanz, welche uns unsere Träume schickt, können wir uns auch unliebsamen Alpträumen widmen, wenn diese nicht enden wollen. Sie tragen oftmals einen symbolischen Inhalt und machen uns auf innere Konflikte aufmerksam.

Licht, Schatten, Rhythmus, Vertrauen

Zu oft schon fühlte sich mein Kopf wie ein Globus an. Oder eher noch der Planet Erde. Als wäre die eine Hälfte meines Kopfes dem Dauerlicht der Sonne ausgesetzt und die andere Hälfte dem beruhigenden Mondlicht.

Kann nicht zur Gänze im Schatten liegen, ganz entspannt ruhen, um mich vom hitzigen Tageswerk zu erholen.

Wie sich die Erde in einem fort um sich selbst und die Sonne dreht, drehe ich mich um meine Sorgen und Probleme. Dies lässt mich immerzu nur wachen, manchmal sogar vom Schweiß erwachen. Als wäre mein Bett eine Sonnenbank.

Wie die Erde drehe ich mich ständig weiter, von Seite zu Seite. Und noch einmal. Und noch einmal.

Schläft mein Körper, läuft die Psyche. Und so fühlt es sich dann an, dass, wenn der Körper läuft, die Psyche schläft.

Schließe ich meine äußeren Augen, öffnen sich ganz automatisch meine inneren Augen. Kopfkino im stärksten Kontrast.

Denn nur nach außen habe ich geschaut, mich selbst in meinem Innern nicht angeschaut.

Was ist es, dass ich in mir nicht gesehen habe?

Was habe ich viel mehr im Außen in den Anderen gesehen?

Mein Kopf ist ein Planet, erdenschwer. Zu wenig Gefühl mir gegenüber, ja zu wenig Mondlicht in meinem Innern gesehen.

Nur Verantwortung getragen für die ganze Welt. Diese schwere Kugel auf meinem Kehlkopf abgestellt, schnürt mir tagein, tagaus die Kehle zu. Kann meine eigene Stimme nicht mehr erheben, nur noch flüsternd summen mein Leid.

Ich wünsche mir nur einen Kopf für mich allein. Nicht den von anderen Menschen obendrein.

© Orlando Florin Rosu – stock.adobe.com
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Zwangsstörungen in der Psychotherapie

Ordnung macht das Chaos macht mich ruhelos

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser. Gemeinsam arbeiten wir an all den Zwängen, welche Sie derzeit kontrollieren. Das Ziel ist nicht die Kontrolle über die Zwänge, sondern das Vertrauen in Ihre eigene Sicherheit. Widmen wir uns den Zeiträubern und Isolatoren namens Zwangsgedanken, Zwangshandlungen und Zwangsimpulsen.

Waschbecken, Herd, Messer und Schlüssel

Am liebsten wäre es mir alles, was mir wichtig ist, zu konservieren.

Ich möchte lebendig und beweglich sein und mich gleichzeitig mumifizieren. Doch wie die Fassade meines Hauses bin ich äußeren Witterungseinflüssen unterworfen.

Auch in meinem Inneren verändert sich soviel.

Manchmal wird es so viel, dass ich all das unveränderlich einfrieren möchte. Pause drücken. Standbild erzeugen. Dann fühlte ich mich endlich sicher, mit dieser Unveränderlichkeit.

Ich liebe die Ordnung und hasse das Chaos. Doch immer mehr merke ich, wie meine Ordnung immer mehr Chaos erzeugt. Ich kann nun mal nicht überall gleichzeitig sein und den Veränderungen Einhalt gebieten.

Die Zeit rennt mir davon. Könnte ich doch bloß die Zeit anhalten.

Es ist als wären meine Augen hochauflösende Mikroskope. Sekunde für Sekunde erblicke ich die ständig entstehende Unordnung im Außen wie im Innen. Ich wünschte, ich hätte Augen wie jeder Andere. Augen mit einer Auflösung einer alten Analogkamera.

Doch meine beiden hochauflösenden Mikroskope unter meiner Stirn, mit höchster Übertragungsgeschwindigkeit ausgestattet, habe ich noch aus meinen Kindertagen. Damals war es für mich noch wichtig, die große weite Welt und all das darin für mich Neue, schnell zu erkennen und zu lernen. Zu dieser Zeit war ich so vielen Veränderungen ausgesetzt, dass mir manches instabil und brüchig erschien. Nur damals konnte ich das noch nicht in Worte fassen. Auch kann ich mich daran nicht immer erinnern. Ich war noch zu klein, das, was im Außen geschah, anzuhalten oder bei mir zu behalten. Das für mich Sichere war zu oft flüchtend vor mir, so habe ich das zumindest empfunden. Und so will ich nun alles unveränderlich an mir haben. Ich versuche heute diese Beständigkeit nachzuholen, welche mir damals fehlte. Doch die Zeit macht mir immer wieder einen Strich durch meine Rechnung.

Gerne berate ich Sie auch zu Möglichkeiten einer Psychotherapie bei Beziehungsproblemen, der Prävention von Burnout und der Gestaltung eines gesunden Gleichgewichts von positivem und negativem Stress.

Sollte der Körper mit Migräne, Tinnitus, Stottern und Zähneknirschen auf psychische Ursachen reagieren, könnte eine Psychotherapie in Trance möglicherweise hilfreich sein.

Seitenverzeichnis

1

Psychosomatik

Spiegel und Schnittstelle als Verbindung von Psyche und Körper

2

Psyche & Körper

Liebe und Entspannung statt Angst und Anspannung

3

Therapiemethoden

Gesprächstherapie, Hypnosetherapie und Enneagrammarbeit

4

Faktoren

Trance, Analyse, Transformation und Synthese psychischer Erlebnisse

5

Zustände

Das volle Spektrum des Gehirnes mit seinen Gehirnwellen nutzen

4

Komplexe

Ich-Komplex, Geschwister-Komplex, Mutter-Komplex und Vater-Komplex

3

Wunden

Strukturelle Störungen, Konflikte und Traumata therapieren

2

Urkräfte

Weibliche und männliche Archetypen psychotherapeutisch nutzen

1

Schatten

Bewusstwerdung eigener Schattenaspekte am Anderen

Ganzheitliche Betrachtungen zur Psychotherapie

1 Verbindung

© Siarhei – stock.adobe.com
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Psychosomatik in der Psychotherapie

Spiegel und Schnittstelle

Was ist die Psychosomatik in der trance-integrativen Psychotherapie? Was ist die Psychosomatik an sich?

In der von mir begleiteten Psychotherapie ist die Psychosomatik weder die Psyche noch der Körper.

Sie ist die Schnittstelle zwischen beiden. Sie ist das unsichtbare Geschehen zwischen einem unangenehmen Gedanken und dem unangenehmen Empfinden im Bauch.

Ein Übersetzungsprogramm zwischen zwei menschlichen Wesensmerkmalen, welche unterschiedliche Sprachen sprechen.

Vielleicht sind wir selbst die Psychosomatik, im Irgendwie und Irgendwo zwischen Körper und Psyche, da beide Instanzen von uns beobachtet werden können.

Naturwissenschaftlich betrachtet, besteht dieses Übersetzungsprogramm aus dem Hormon-, Nerven- und Immunsystem. Doch vielleicht erlaubt uns der Blick in das eigene Unbewusste, welches nur von uns und für uns selbst beweisbar ist, eine Erkenntnis über andere und vielleicht höher geordnetere Systeme in uns, welche das immunoneuroendokrine Netzwerk beherrschen und verwalten?

Also widmen wir uns den inneren klimatischen Bedingungen, damit der Schnee in uns auch mal wieder liegen bleiben kann, besinnlich und ruhig, in einer Welt ohne Rast und Ruh.

Luft, Temperatur, Wasserdampf, Druck, Dichte, Frequenzen

Die Psychosomatik ist die Luft in meinem Haus. Sie ist überall, passt überall dazwischen und kontrolliert das Klima in mir. Wie ein Dolmetscher zwischen Körper und Psyche.

Sie trägt Wärme und Kälte in alle Geschosse und Zimmer. Oft zunächst unsichtbar kann sie sich plötzlich ganz sichtbar an den Fensterscheiben niederschlagen. Als würde ich weinen. Kann nicht mehr richtig in die Welt blicken. Ich fürchte, ich muss mich selbst nun öffnen, wie ich es mit meinen Fenstern tue.

Doch Sie kann noch dichter werden, wie Nebel. So dass ich fast wie blind von Zimmer zu Zimmer umherirre, von Gedanke zu Gedanke. Die Luft trägt all meine Gefühle und Gedanken in sich, fein gelöst, für andere unsichtbar. Sogar für mich, wenn ich mir meine Luft nicht im Licht aus einer anderen Perspektive ansehe. Doch auch meine Wünsche und Bedürfnisse sind in ihr. Auch diese kann ich, wenn ich nur geradeaus schaue, nicht deutlich erkennen. Alles in der Luft wirkt so unsichtbar. Aber auch meine Pflichten und Regeln. Ich glaube, zu selten meine Rechte.

Meine Luft ist manchmal wie ein rechtsfreier Raum. Ein jeder Gedanke und so manche Emotion fliegt chaotisch in mir herum. Kaum öffne ich Türen und Fenster, kommt nicht nur frische Luft hinzu, sondern an manchen Tagen all die Abgase und Krankheitserreger anderer Menschen. Gedanken und Tragödien, die ich gar nicht hören will.

Manchmal wird der Luftdruck so groß, dass meine Wände und Decken zu explodieren drohen. Mein Körper erbebt in Panik. Ruft nach Hilfe, Stütze und Sicherheit.

Psyche und Körper sind wie ein altes Ehepaar

2 Projektionsräume

© Jorm S – stock.adobe.com
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Psyche in der Psychotherapie

Erleben von Liebe und Angst

Die Psyche häuft sich Moment für Moment mit sichtbaren und unsichtbaren Informationen an. Zeit unseres Lebens.

12 Sinne hat der Mensch gemäß der Sinneslehre nach Rudolf Steiner.

Je nachdem in welchen Anteilen diese verschiedenen Sinneskanäle „genährt“ wurden und werden, werden bestimmte psychische Funktionen und physiologische Reflexe im Verlauf des Lebens aktiver oder passiver.

In bestimmten Lebensphasen kann uns dies zum Verhängnis werden. Wessen Tastsinn - als die Sphäre der Berührungen - durch Gewalt missbraucht oder nicht genügend gewürdigt wurde, wird Berührungen abwehren oder zumindest gering schätzen. Für sein seelisches Gleichgewicht wird er aus diesem Umstand heraus einen der anderen 11 Sinneskanäle stärker nutzen.

Vielleicht wird dieser Mensch mehr essen, in der unbewussten Hoffnung sein eigenes Inneres besser berührt wissen zu lassen.

In der trance-integrativen Psychotherapie in Dresden können wir uns auch Ihre Sinneskanäle betrachten, um auch auf diesem Wege eine bio-psycho-soziale Sinnesaufnahme in Ihrer ausgeglichenen Ganzheit zu fördern.

Kälte, Wärme, Wasserdampf, Gase, Viren, Bakterien, Pilze, Frequenzen

Meine Psyche gleicht den physikalischen Naturgesetzen der Luft.

Sie ist ein Regelwerk, sie funktioniert immer und automatisch.

Meine Psyche ist ein Behälter für Wärme und Kälte, für Gefühle und Gedanken. Für Wasser, Bakterien, Viren und Frequenzen.

Manchmal glaube ich als Kind nicht genügend Wärme bekommen zu haben. Wie sonst kann ich mir erklären, mich bei nächst bester Gelegenheit an eine Wärmequelle zu schmiegen, um oft zu spät zu merken, dass ich mal wieder verbrenne?

Und wenn ich mal wieder alleine bin, zittere ich vor Kälte oder Angst, als hätte ich im tiefsten Winter alle Türen und Fenster meines Hauses weit aufgestoßen, in der Hoffnung jemand würde sich zu mir gesellen. Unbeweglich hoffend warme Luft zu erhaschen.

Manchmal habe ich in mir soviel geweint, dass die Tränen schon meine Wände erweichten. Mein Körper saugte sich über die vielen Lebensjahre und Lebenskrisen immer mehr mit diesem Gefühlswasser voll. Denn ich hatte Angst, meinen Partner, meine Kinder und meine Freunde zu überfluten. Und wenn die Macht des Wassers doch plötzlich über die dichten Dämme trat, fühlte ich mich hinterher oft für diese Überschwemmung schuldig.

Oft spüre ich, welche Stimmung in der Luft liegt. Rieche Probleme, Sorgen und Nöte schon in weiter Ferne.

All das drückt mich auf den eisigen Boden, lässt mein Fundament erzittern und ich möchte nur noch aus meinem Haus flüchten.

Meine Psyche kann zu oft ein Tornado sein, doch einen lauen Sommerwind wünsche ich mir in mein Haus hinein.

© Orlando Florin Rosu – stock.adobe.com
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Körper in der Psychotherapie

Erleben von Entspannung und Anspannung

In der trance-integrativen Psychotherapie (Hypnosetherapie) gehen wir den Wechselwirkungen von Psyche und Körper nach. Gemeinsam erkunden wir, wie unser Körper auf Gedanken und Gefühle reagiert.

Was passiert im Körper, wenn ich meine Bedürfnisse zurückhalte? Welche Einstellung habe ich zu meinem Körper? Liebe ich meinen Körper? Will ich meinen Körper zerstören? Bewusst oder unbewusst?

Nimmt die körperliche Haltung Einfluß auf mein Denken und Fühlen?

Führt mein Körper, wie in Hypnose, immer wieder die gleichen Haltungs- und Bewegungsmuster aus?

Habe ich bereits entdeckt, wie mein Körper die Mimik und Gestik meiner Eltern nachahmt, wenn er sich anderen Körpern überlegen fühlt?

Wenn Sie möchten, lassen Sie uns auch untersuchen, was der Körper seinem Wesen nach ist und wie er uns auch ein sich offenbarendes Symbol ist.

Welchen Einfluß hat die Psyche auf eine rein körperliche Erkrankung? Wie reagiert der Körper auf die Umwelt? Auf bestimmte Orte? Oder Menschen? Und wie kommt es, dass die Psyche mich immer wieder an ähnliche Orte und ähnliche Menschen dirigiert?

Der Körper als Volumen: An welchen Orten dehnt er sich aus und an welchen Orten zieht er sich zusammen?

Fundament, Wände, Decken, Dach

Obwohl mein Haus schwer und steif im Erdgrund ruht, ist es mir, als wäre es ein schwankendes Schiff. Wie tobende Wellen um mich herum, erspüre ich jeden Schritt und Tritt um mich herum.

Wenn es regnet ist mein Dach nicht dicht und ich bin all diesen äußeren Gedankentropfen ausgeliefert. Meine Wände haben Fugen, Risse und Löcher und ich höre und empfinde all den Lärm und der kalte Wind zischt und pfeift im Bauch und Ohr. Mein Körper lässt mich einfach nicht in Ruhe. Meldet sich hier und da, spannt sich an und wenn ich ihn brauche, will er sich entspannen. Er hat mir gefälligst zu dienen, hat zu funktionieren. Was erlaubt er sich bloß, sich zu erschüttern und zu schmerzen?

Zur praktischen Psychotherapie unserer Zusammenarbeit

3 Therapiemethoden

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Gesprächstherapie in der Psychotherapie

Reflexionen, Lösungen, Taten

Zwei Ohren und ein Mund. Das Gesprochene vom linken Ohr und vom rechten Ohr betrachten; es von links und von rechts sehen können. Das Böse und das Gute im Gesprochenen anerkennend erkennen.
In unserer gemeinsamen psychotherapeutischen Arbeit, besonders in der Gesprächstherapie, begleite ich Sie dabei, erstmals zu lernen sich selbst zuzuhören. Ihrem Körper zuzuhören. Ihren Schmerzen zuzuhören. Ihren Wünschen zuzuhören. Ihren Lüsten zuzuhören. Ihren Träumen zuzuhören. Ihrer Aufgabe zuzuhören. Ihrem Sinn zuzuhören. Und Ihrem Leben zuzuhören.
Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Heißt auch: Reden ist Geben und Zuhören ist Nehmen.
Was können Sie sich von Ihrem Geben nehmen?
Was hören Sie aus Ihren inneren und äußeren Selbstgesprächen heraus? Was offenbaren Ihnen Ihre Selbstgespräche?
Ich lade Sie dazu ein, Ihren eigenen Gesprächen mehr zu entnehmen. Oft braucht es nicht andere dazu zu bringen uns zuzuhören, es genügt anderes zu sprechen. Für mich. Für uns. Und für sie.

Renovieren, Verschönern, Möbel, Gardinen, Vorhänge, Teppiche, Accessoires

Ich betrachte meine Realität. Werde mir meiner inneren Räume bewusst. Ihrem Aussehen, ihrer Funktion. Kann anpacken, verrücken und verschönern. Manchmal reichen mir da schon bebilderte Worte. Kann justieren, verschieben und sogar die Uhr nach meinem eigenen Rhythmus stellen. Denn auch mein Rhythmus, mein Tag und meine Nacht geben meinen inneren Räumen ihre spezielle Farbe und ihre Wirkung. Ich kann erkennen, wo ich wirksam werden kann.

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Hypnosetherapie in der Psychotherapie

Versenkung, Erinnerung, Gestaltung

In der Ruhe liegt die Erinnerung. Im Inneren liegen Geheimnisse und Schätze. Die trance-integrative Psychotherapie (Hypnosetherapie) kann Ihnen dabei helfen, die Orte und Zeiten aufzusuchen, die noch im Dunkeln liegen. Ein voll erleuchtetes Haus kann Strahlen, seine ganze Pracht anderen zeigen. Seine Ganzheit präsentieren. Anderen leuchten. Zum Raum werden, wo Mensch gerne eingeht und ausgeht.

Sanieren, Reparieren, Fundament, Wände, Decken, Dach, Heizung, Wasser, Sanitär, Elektrizität

Sich selbst wieder in Ordnung bringen. Seine mentalen und emotionalen Grenzen zum Schutt der Vergangenheit erklären. Sich selbst Stabilität und Treue zu sich selbst erklären. Sich von den Füßen her aufrichten und den eigenen Kopf abdichten, ohne sich dabei etwas per Suggestion zu erdichten. Die einzelnen Teile der Psyche re-organisieren und mit Selbstvertrauen und Würde beschichten. Boden, Wand und Dach mit Selbstbewusstsein imprägnieren. Und das Fundament mit Lebenskraft verdichten. Sich selbst bevollmächtigen, seinen Sinn zu leben und sich selbst ermächtigen, unabhängig Entscheidungen zu treffen.

© Sergey Nivens – stock.adobe.com
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Enneagrammarbeit in der Psychotherapie

Erkenntnisse, Chancen, Wachstum

Das Enneagramm beschreibt, bezüglich unseres Charakters, die spezifischen Motivationen in der Welt zu leben und zu handeln.

Aus welchen Gründen helfen wir? Warum verlassen wir unseren Elfenbeinturm nicht? Warum gründen wir Parteien?

Es bringt uns Erkenntnis um unsere innersten Ängste und wie wir diese kompensieren und bewältigen.

Wir lernen uns durch das Enneagramm selbst besser kennen, aber auch unser Gegenüber. Wir lernen zu verstehen, warum unser Gegenüber sich verhält wie er sich verhält. Wir kommen zu dem Schluß, dass da zunächst kein freier Wille ist. Wir akzeptieren, dass wir zunächst einmal wie unser Gegenüber, uns gegenseitig aufgrund unserer jeweiligen spezifischen Ängste „behandeln“.

Gleichzeitig werden uns aber auch unsere Stärken, unsere Tugenden und Leidenschaften bewusster. Dies sind die Kräfte, die uns ins Leben drängen. Sie wollen, dass wir uns im Leben auf eine besondere individuelle Art kennenlernen.

An den Entwicklungsaufgaben Autonomie, Sicherheit oder Beziehung erkenne ich, ob ich eher ein Bauch-, Kopf- oder Herzmensch bin.

Daraus kann ich dann ableiten, wie ich in meinem Leben den Weg des „Wachstums“ gehen kann, und wann ich mich auf dem Holzweg befinde.

Modernisieren, Verbessern, Rückbau, Umbau, Anbau, Ausbau

Was gibt mir mein persönlicher Bebauungsplan vor? Wo habe ich mich über meine charakterliche Grenze erbaut, meinen Charakter überwertig ausgelebt? Wo bin ich hinter meinen Möglichkeiten geblieben, mich klein gemacht, um ja nicht anzustoßen oder anzuecken? Bestehe ich aus übergroßen Glasfronten oder habe ich mich hinter festen Burgmauern verschanzt?

Was ist noch möglich für mich in diesem Leben?

Was ist meine charakterliche Idealgröße? Mein öffentliches Idealgewicht? Eher gepanzerter Bodybuilder oder emotionaler Läufer? Vielleicht doch ein gegen den Strom Schwimmer oder ein mit der Masse Untergehender?

Oder doch lieber ein Liebender, sich vervollkommneter Friedensstifter?

Die erforderlichen Faktoren in der Psychotherapie

4 Faktoren

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Trance in der Psychotherapie

Zugang aktivieren

In der trance-integrativen Psychotherapie (Hypnosetherapie) nutzen wir die gleichen Bewusstseinszustände, wie sie jeder Mensch tag ein tag aus unbewusst erlebt. Mit dem Unterschied, dass wir sie in der trance-integrativen Psychotherapie (Hypnosetherapie) bewusst einsetzen, während sich diese Zustände im Alltag Unserer in unserer Unbewusstheit bemächtigen.

Da ich in meiner psychotherapeutischen Arbeit überwiegend mit dem Unbewussten statt dem Unterbewusstsein kooperiere, können Sie die zu verarbeitenden Inhalte auf der Symbolebene bearbeiten, statt sich tatsächlich mit den konkreten vergangenen Bildern auseinandersetzen zu müssen.

Meine Absicht ist es immer, dass Sie sich mit den enormen Möglichkeiten des Unbewussten selbst therapieren und ich Sie durch meine Begleitung während der trance-integrativen Arbeit geringstmöglich von außen beeinflusse. Schließlich ist unser gemeinsames Ziel, die unbewusst wirkenden „Hypnosen“ durch einsichtsvolle Erkenntnis zu neutralisieren und wenn möglich durch Alternativen zu ersetzen.

Bewusstseinsschichten, Traumbewusstsein, Symbolebene, Unterbewusstsein, Überbewusstsein

Für jeden Jugendlichen und Erwachsenen entsteht Trance (Hypnose), wenn dieser sich in jemanden oder etwas verliebt. Obsession (Besessenheit) stellt die stärkste Form der Hypnose dar.

Verliebt in Menschen, in Zigaretten, in Frauen, in Männer, in Geld und Gesundheit. Verliebt in Macht und Luxus.

Der Mensch blendet im Verliebtsein alles andere aus, geht Risiken ein, vernachlässigt Freunde und Familie und erwacht in Krisen und Problemen.

Durch das Hinübergehen zu den bisher erlebten Erlebnisschichten der bisherigen Lebensgeschichte können wir das uns Beeinflussende in symbolischer Form entdecken. Wir können diese wirksamen Komplexe in einem neuen Licht betrachten und die verstrichene Vergangenheit durch neue Fragen entschlüsseln.

Wir können uns die dunklen Räume und Geschosse wieder erhellen und uns diese wieder Sinn stiftend zu Nutze machen.

Zugemauerte Zimmer können wir wie mit Ultraschall durchleuchten und anhand von Umrissen und Schattierungen entscheiden, ob wir die zugemauerten Zimmer wieder zugänglich und bewohnbar machen wollen.

Doch auch die jetzige Lebenssituation zu erkunden und zu verstehen, ist für die in der Gegenwart durchlebte Lebensphase außerordentlich wichtig. Dies sind die verstaubten Ecken, die Verstecke unter dem Kopfkissen und hinter den Möbeln.

Wir, das sind die Angst und ich.

© evannovostro – stock.adobe.com
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Analyse in der Psychotherapie

Fragen wirken

Da das Wort Analyse in der deutschen Sprache „Auflösung“ bedeutet, kann es eine Psychoanalyse de facto nicht geben. Die Psyche kann gar nicht durch ein psychotherapeutisches Verfahren „aufgelöst“ werden.

Die Psyche ist ein hierarchisch geordnetes und strukturiertes System zur Wahrnehmung, Bewertung und Interpretation. Sie ist eine immaterielle Instanz zur subjektiv gefärbten Konstruktion der sinnlich erscheinenden Welt und des zum Objekt gewordenen Menschen.

Die Psyche besitzt unzählige Eigenschaften, Funktionen auf welche unbewusste, unterbewusste, vorbewusste, bewusste und überbewusste Informationen Einfluß nehmen.

Daraus ergibt sich, dass eine psychotherapeutische Analyse nur ungünstig wirkende Informationen zum Ziel haben kann. Auflösung (Analyse) kann jedoch nicht vernichten oder ungeschehen machen, sondern sie kann ungünstig gebundene Informationen voneinander lösen, um diese Informationen in günstigerer Weise durch Transformation mit positiv gegenwirkenden Informationen neu zusammenzusetzen (Synthese).

Die Energie, welche bisher für die Gebundenheit (unbewusst) genutzt wurde, wird frei und führt zur Auflösung eines ungünstigen psychischen Gebildes in seine wirkungslosen Bestandteile - und kann nun für die Bildung neuer psychischer Gebilde (Transformation) von positivem Nutzen transformativ genutzt werden.

Dieser Prozessschritt ist tiefenpsychologisch orientiert.

Spaltung, Absonderung, Trennung, Auflösung

Ich lebe in einem großen Haus, ohne es zu wissen. Es kommt mir so klein vor. Die Wände kommen immer näher. Die Decke fällt mir auf den Kopf.

Früher, als ich noch klein war, erschien mir alles so weit weg. Jetzt kommt alles immer näher.

Für einige Zimmer meines Hauses habe ich in den letzten Jahren die Zimmertürschlüssel verloren, war da seit Jahren nicht drin. Doch seit dem ich nun in den mir zugänglichen Lebensräumen Hindernisse und Barrikaden überspringen muss, fällt es mir zunehmend schwerer, im Gleichgewicht zu bleiben.

Doch jetzt mache ich mich auf. Und alles Versperrte auf. Ich breche mich auf. Ich breche aus. Ohne dabei einzubrechen. Das Eis zum Schmelzen bringen. Ich beginne zu analysieren bis Barrikaden, Hürden und Blockaden dahinschmelzen.

So wie mein symbolisches Haus nicht vergrößert werden muss, muss ich mich nicht größer machen. Muss meine eigene Größe annehmen. Frei von Scham. Schamlos mit meinen leuchtenden Augen mein inneres Lebenshaus ausleuchten und alles darin Befindliche mit Erkenntnis anleuchten.

So kann ich bei genügend Beleuchtung mein Lebenshaus in seiner Gesamtheit nutzen, seine ganze Größe betreten und mich darin auf all meinen Wegen nicht mehr vertreten oder mich vertreten lassen. Mich selbst behaupten.

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Transformation in der Psychotherapie

Antworten gestalten

Das Hinübergehen (von lat. transire „hinübergehen, überschreiten“ = Trance) in die Zeiten und Orte, in welchen wir Mangel an Richtigem erlitten und Fülle an Falschem erhalten haben, gibt uns die Möglichkeit, an uns das Kindische abzulegen, Stück für Stück, während wir in unserem Innersten durch unsere eigene Weisheit erkennen, was wir brauchen, um ganze Erwachsene zu werden. Im Kontakt zum Unbewussten erinnern wir uns, was wir für unsere Entwicklung und Entfaltung brauchen. Wir können es erstmals in unserem Leben aussprechen. Weil wir spüren, dass wir es verdienen und es uns aus einer unendlichen Fülle heraus zur Verfügung steht. Wir können davon nehmen, ohne dass es davon weniger wird.

Im Hinübergehen wird die Vergangenheit zur Gegenwart, zum Hier & Jetzt, indem das lang Ersehnte „nachgeholt“ wird. Und so endet der Mangel. Und die falsche Fülle kann weichen.

In der trance-integrativen Psychotherapie verfolgen wir das Ziel, in der gegenwärtigen Vergangenheit Ersatz-Erlebnisse zu gestalten, welche Suche und Sucht sowie Kompensationsmuster überflüssig machen.

Sie erheben sich selbst zur therapeutischen Autorität und erarbeiten selbst Antworten, Deutungen und Lösungen.

Dieser Prozessschritt ist lösungsorientiert.

Umwandlung, Umformung, Ordnung, Integration

Und wenn ich morgens wieder einschlafe, träume ich mich unbewusst in die Häuser- und Gebäudewelten meiner Eltern, Erzieher und Lehrer hinein. Noch zu selten erwische ich diesen Moment, wo ich mir mal bewusst über meine Schulter schaue, um dann voller Erschrecken zu bemerken, dass ich mich meinem Chef gegenüber verhalten habe, als stünde mein cholerischer Vater vor mir.

Wem war ich denn nicht genug?

Und wenn ich dann mal wieder gekündigt worden bin, wegen meines Verhaltens oder mit meinen Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen selbst gekündigt habe, konnte ich in den darauffolgenden Nächten schlaflos den ungestümen Lauten meines Vaters lauschen. Doch das Lauschen wurde in mir unüberhörbar laut. Eine alte Schallplatte mit Sprung, schon völlig ausgeleiert.

Es ist, als wohne ich noch im Hause meiner Eltern. Trotz 500 km Entfernung. Mein Körper hat das Elternhaus schon frühzeitig verlassen, ist ausgezogen in die Selbstständigkeit, doch meine Seele trägt das Elternhaus, den Kindergarten, die Spielplätze und die Klassenzimmer um meinen Kopf herum. Obgleich ich mich als Erwachsener an völlig neuen Orten bewege, bewege ich mich in ihnen doch genauso wie an den alten Orten meiner psychisch-sozialen Entwicklung. Die fremden Lebensräume längst vergangener Tage folgen mir wie ein unsichtbares Gerüst auf Schritt und Tritt. Manchmal wie ein schrumpfender Helm.

Wenn ich morgen meine Augen öffnen werde, will ich meinen eigenen Lebensraum um mich herum erblicken. In 360 Perspektiven meine unverfälschte Individualität erleben. Will wissen, wer und wie ich bin, wenn ich mir erstmals selbst erlaube, ich selbst sein zu dürfen.

Ich ziehe um. In mich. Für immer.

© evannovostro – stock.adobe.com
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Synthese in der Psychotherapie

Veränderung durchleben

In der Synthese geht es um die Vereinigung der gewollten und neu erhaltenen Fülle der einzelnen Sinneseindrücke.

Die durch das Zusammenspiel von Ihnen und Ihrem Unbewussten erschaffenen Erlebniswelten werden durch Ihr eigenes Durchleben dieser Szenarien zu neuen positiv wirkenden Komplexen zusammengefügt und durchlebt.

In diesen neuen Erlebnisszenen kann die eigene Sinnenwelt eine neue Qualität erhalten.

Dieser Prozessschritt ist verhaltensorientiert.

Vereinigung, Verdichtung, Zusammensetzung, Inklusion

Die wirklich wichtigen Fragen eröffneten in mir das Wissen um die Lebensräume, von welchen ich bis gestern nichts wusste. Doch nun spüre ich ihre Einladung. Durch den Glauben an sie erwecke ich sie für mich zum Leben. Ich genieße nun wieder Reisefreiheit durch meine Gedanken und meine Gefühle beginnen meine Würde zu achten.

Durch das Loslassen schädlicher Beschränkungen und Gesetze bin ich wieder in der Lage, meine Persönlichkeit frei zu entfalten. Ohne meine Abstammung zu verleugnen, kann ich nun meine göttliche Kultur zelebrieren. Kann mein Haus nach innen und nach außen schmücken. Durch den Wachstum der Kontrolle über meine psychischen Funktionen und Fähigkeiten beginne ich die Sprache zu sprechen, die mich mit meinen Mitmenschen in Harmonie und Frieden bringt.

Ich habe die Einladung des Lebens zum Leben angenommen.

Die 5 bekannten Gehirnwellen in den psychotherapeutischen Prozess einbeziehen

5 Zustände

Delta-Wellen in der Psychotherapie

Gewöhnlicher Zustand wacher Säuglinge

In der bewusstseins-integrativen Psychotherapie wird in der psychotherapeutischen Arbeit der Delta-Zustand angestrebt, wenn der Patient in die Zeit zurückversetzt werden soll, als er noch ein Fötus und Säugling war. In diesem Zustand kann, wie auch im Theta-Zustand, besonders an strukturellen Störungen als auch an frühen Konflikten gearbeitet werden. Das Erreichen dieses Zustandes ist von mehreren Faktoren abhängig. Zuallererst von einem reifen Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und dem Hypnosetherapeuten.

Diese frühe Zeit des eigenen Lebens verbringt der Mensch somit in einer physiologisch bedingten tiefen Dauerhypnose.

Diese Lebensphase entspricht dem symbolischen Kellergeschoss und dem darunter liegenden Fundament.

0,5 - 4 Hz, Wachheit, Tiefschlaf, Trance, Beziehung

Mein irdisches Leben beginnt im Delta-Rhythmus. Ich beginne im Wasser meines ersten Zuhauses körperlich zu wachsen. Durch das mich umgebende Fruchtwasser komme ich mit den Gefühlen meiner werdenden Mutter und Welt in Berührung, ohne mich später als Erwachsener daran zu erinnern. Denn als Erwachsener werde ich diesen Delta-Zustand nur noch im traumlosen Tiefschlaf und in tiefer Trance erreichen können.

Doch manchmal wirkt es für mich so - dann, wenn ich mich selbst bewusst beobachte - dass ich auch scheinbar ohne tiefe Trance wie erstarre. Fremden Gefühlen und Gedanken ausgesetzt, durchlebe ich ein fremdes Leben. Wie hypnotisiert.

Ich bin dann ganz besonders in Beziehungen fixiert. Und wenn meine erwachsenen Beziehungspartner nicht verlässlich erscheinen, mir nicht genügend Wärme und Geborgenheit zukommen lassen, ist es, als würde ich nun im eigenen Gefühlswasser versinken. Bin wie erstarrt. Und schwinge als Erwachsener im Delta-Rhythmus eines Fötus.

Theta-Wellen in der Psychotherapie

Gewöhnlicher Zustand wacher Kleinkinder

In der bewusstseins-integrativen Psychotherapie wird sehr oft im Theta-Zustand gearbeitet, um besonders Themen der frühen Kindheit in das Bewusstsein zu integrieren und dazugehörige selbstgewählte Lösungen zu kreieren.

Der Theta-Zustand ist für Kleinkinder bis etwa zum Beginn des 6. Lebensjahres vorherrschend. Das bedeutet, dass wir in dieser Lebensphase in einer mittleren Dauerhypnose aufwachsen.

4 - 7 Hz, Traum, Meditation, Trance, Spiritualität

Als Kleinkind habe ich meine ersten Lebensjahre im Theta-Zustand verbracht. Es ist ein Bewusstseinszustand, welchen ich als Erwachsener fast nur noch beim Träumen und in tiefer Meditation erreichen kann. Und wenn ich mich darauf einlasse von einem vertrauensvollen Menschen in Trance geführt zu werden. Mit ein wenig Übung kann ich mir das aber auch selbst wieder beibringen, was früher mal für mich normal war.

Wenn ich diesen Theta-Zustand als Erwachsener verloren habe, kann ich mit Spiritualität nicht sonderlich viel anfangen. Dann bin ich ein rational gelenkter Mensch, welcher sich nur noch auf äußere Informationen verlässt, die den Schein von Wissenschaftlichkeit haben. Ich bevorzuge Zahlen, Fakten, Beweise und Experten-Meinungen, statt schöpferisch kreativ zu werden und wirklich neues im Denken und Wahrnehmen zu erschaffen. Es ist mir fremd geworden, mich von meinem eigenen Inneren inspirieren zu lassen, lieber unterwerfe ich mich den Theorien und Axiomen fremder Wissenschaftler.

Manchmal möchte ich das schon irgendwie, aber vielleicht habe ich als Kleinkind die Theta-Phase als bedrohlich, unsicher und zerbrechlich erlebt? In dieser Zeit habe ich alles Äußere als in meinem Inneren stattfindend erlebt und so will ich mich jetzt aus Selbstschutz nur nach Außen richten, auch wenn das für mich Stress, Hektik und Unruhe bedeutet.

Alpha-Wellen in der Psychotherapie

Meine nach innen gerichtete Aufmerksamkeit

Der Alpha-Zustand ist Voraussetzung, damit die psychotherapeutische Arbeit an sich selbst auch kognitiv erfasst und mental verarbeitet werden kann. Das bedeutet, dass jede hypnosetherapeutische Sitzung aus mehreren miteinander verschalteten Gehirnwellen bestehen muss, damit sie mental & emotional eine Wirkung erzielen kann. Der Alpha-Zustand ist unabdingbar für die Bewusstwerdung und anschließende Reflexion der frühkindlich geprägten seelischen Erfahrungen. Eine ausschließlich „tiefe Hypnose“ kann es, wie leider oft behauptet, nicht geben.

8 - 13 Hz, Entspannung, Erinnerung, Visualisierung, Wahrnehmung

Als junges Schulkind lebte ich noch überwiegend im Alpha-Zustand. Ich konnte mich an Dinge erinnern, die mein Umfeld und vor allem meine Eltern in das Reich der Fabeln und Märchen verschoben haben. Doch ich wollte ja ein braves Kind sein und schließlich waren die Erwachsenen so viel klüger als ich. Also begann ich mich zunehmend anzupassen. Schließlich wollte ich ja auch mal so groß und stark werden wie die Erwachsenen. Und all das dürfen, was die Erwachsenen dürfen.

So richtete ich mich genauso nur noch nach der Außenwelt aus. Ich lernte Stress, Hektik, Zeitnot und Konkurrenzdenken als notwendige Lebenselixiere kennen. Von da an glaubte ich,

auf dem richtigen Lebensweg zu sein.

Dass alle um mich herum so oft so schlechte Laune hatten, mehr Zeit im Wartezimmer ihres Arztes als in meinem Kinderzimmer verbrachten, war jetzt für mich erstrebenswert.

Die Erwachsenen schluckten lieber Medikamente als sich meine wundersamen Geschichten anzuhören. Meine eigene Stimme verstummte mehr und mehr und ich begann die Wörter zu benutzen, die auch sie benutzten. Überall die stumme Aufforderung: „Sprich mir nach!“.

Ich sollte Ruhe geben, für meine Albernheiten hätten sie gerade nicht den Kopf. Ich solle doch vernünftig sein. Durch diese Nachahmung bekam ich selbst immer häufiger Kopf- und Bauchschmerzen, meine Seele litt. Doch die Erwachsenen hatten kein Einsehen, schließlich gab es da die Kinderärzte, die sich um mich kümmern konnten.

Und so konnten sich die Erwachsenen weiterhin in der Welt des rationellen Denkens bewegen, um sich ja nicht mit ihrer eigenen inneren Welt zu konfrontieren, die ihnen ja so kindisch erschien.

Und so saßen wir nun allmählich alle im selben Boot. Ohne Zugang zu Kreativität und Intuition. Nur noch getrieben von den Ängsten, Sorgen und Bedrohungen der Außenwelt.

Haben unsere Natürlichkeit verloren und auch den Alpha-Zustand verlassen, der aber wichtig ist, um zwischen Innen- und Außenwelt zu vermitteln.

Beta-Wellen in der Psychotherapie

Mit Ruhe und Frieden in Kontakt mit der Welt

Die Art der Beta-Gehirnwellen entscheidet darüber, wie wir uns im Kontakt mit den Menschen und der Welt fühlen und denken. Das psychotherapeutische Ziel des Patienten darf sein, den Kontakt nach außen entspannt und ruhig zu gestalten, statt im Kontakt mit Angst und Stress zu reagieren. Dies kann durch die 4 Faktoren der bewusstseins-integrativen Psychotherapie, als ganzheitlicher Prozess verstanden, zur Umwandlung angeregt werden.

14 - 38 Hz, Umfeld, Kontakt, Aufnahmefähigkeit, Aufmerksamkeit

Als auf Rivalität und Konkurrenz dressiertes Schulkind und später als funktionierender Erwachsener, scheine ich hellwach meine Außenwelt aufmerksam und konzentriert wahrzunehmen.

Ein großer Teil meiner eigenen Ganzheit - ja, meines vollumfänglichen Menschseins - ist mir dadurch abhanden gekommen.

Ich bin, ohne es zu wissen, nicht mehr ich selbst. Ich reagiere nur noch auf die äußeren Reize, messe und vergleiche mich mit Anderen und versuche bestmöglich die Feinde in der schlechten Welt zu bekämpfen. Denn die äußere Welt ist zu meiner einzigen Realität geworden.

Habe die Wonne und Schönheit meiner inneren Welt vergessen und so suche ich Freude und Vergnügen nur noch in der äußeren Welt mit ihren kurzweiligen Reizen. Sport und Spiel muss mit Gesundheit und Freunden logisch vereinbar sein. Habe nur noch vergängliche Ziele im Kopf. Ich will meine Produktivität erhöhen, um meine Arbeitskraft so gut es geht zu verkaufen, mich wie einen materiellen Gegenstand bestmöglich vermarkten.

Doch so logisch handelnd, zeige ich meine natürliche Ganzheit mir selbst und meinen Mitmenschen nicht. Bewege mich wie ein Schatten durch dunkle Gassen meines Denkens und Fühlens, mein Gesicht maskiert und retuschiert.

Wenn ich mich wieder mit mir wohler fühlen will, gehe ich wieder zurück in meine Natürlichkeit. Nehme mir wieder Zeit für Ruhe, Phantasie und Meditation. Darin bin ich wieder im Gleichgewicht zwischen meiner Innen- und Außenwelt. Auf keine dieser will ich verzichten, nur beide gemeinsam werden mir zum erlebbaren Reichtum meines Lebens.

Gamma-Wellen in der Psychotherapie

Konzentration auf gewünschte Gefühle und Glaubenssätze

In der Psychotherapie unter dem Einfluss von hypnotischen Techniken erfolgt eine enorm starke Konzentration auf die Fülle des bisherigen Defizits, sodass sich die vormals leeren Gefäße von z. B. Wärme, Geborgenheit oder auch Sicherheit beginnen zu füllen. Nur wenn die inneren leeren oder verunreinigten psychischen Gefäße mit der benötigten Fülle angereichert wurden, kann sich langfristig eine Wirkung entfalten, welche dem jeweiligen Individuum für seine einmalige individuelle Natur zugute kommen kann.

38 - 100 Hz, neuronale Reorganisation, hoher Informationsfluss, starke Fokussierung, hohe Konzentration

Im Alpha-Zustand verankert, schwinge ich mich mit Gamma-Frequenzen auf, mich in einer Tätigkeit einerseits völlig zu vergessen und gleichzeitig mit der Tätigkeit völlig zu verschmelzen.

Ganz bewusst erlebe ich das Gefühl der Freude, ohne sie logisch zu bewerten oder zu analysieren.

Ich konzentriere mich so stark auf Gedanken, dass Sie sich mit mir verbinden, als wäre der Gedanke und ich aus dem selben Stoff. Der Gedanke an Freude macht mich selbst zur Freude.

Grenzen lösen sich auf und ich bin eins mit der Welt.

Es ist der Zustand, durch welchen die neuronale Reorganisation vieler Gehirnbereiche übermenschliche Gehirnleistungen möglich macht.

Die wichtigsten Komplexe in der Psychotherapie

4 Komplexe

© francesco chiesa – stock.adobe.com
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Ich-Komplex in der Psychotherapie

Vom erstarrten Fremdbild zum gereiften Selbstbild

Hier geht es um das in Stein gehauene Abbild unserer Person. Das "ich" will sich nicht weiterentwickeln, nicht wandeln und hält zu eigenen Ungunsten an bisherigen Überzeugungen, Meinungen und Eigenschaften fest. Es bekämpft und unterdrückt „das", was es auch ist. Probleme mit Veränderungen im Umfeld oder auch einfach nur mit dem Älterwerden. Entstehende Identitätsdiffusion.

Selbstständigkeit, Anpassungsfähigkeit, Freiheit, Willensstärke

Mein Weg in das Erwachsensein beginnt bereits in der Kindheit. Konnte ich mich genügend durch die Gaben meiner Mutter und meines Vaters stärken, dann konnte ich Willen und Stärke aufbringen, um meine Entwicklungsaufgaben zum Aufbau meiner Identität zu bewältigen.

Wurde ich durch ein Übermaß der Gaben meiner Mutter und meines Vaters in ihrer Abhängigkeit gehalten, haben sich die Entwicklungsaufgaben in die Zukunft verschoben.

Wer ist der Herr in meinem Haus? Bin ich es, alles selbstständig organisierend und durchführend, oder ist mein innerstes Haus noch mein Kinderzimmer?

Ich muss, um erwachsen zu werden, mein ICH nach meinem eigenen Seelenplan gestalten und errichten. Ich bringe den Willen auf, mich selbst zu formen. Dabei lasse ich mein Elternhaus hinter mir. Nicht um es anders zu machen. Nicht um es gleich zu machen. Sondern um es wie ICH zu machen. Das ist Freiheit. Dann weiß ich wer ICH bin.

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Geschwister-Komplex in der Psychotherapie

Zwischen Nachahmung und Rivalität

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf positive wie negative Geschwister-Komplexe sind die Geschwisterstellung (älteste, mittlere und jüngste Geschwister), abweichendes Aussehen vom Rest der Familie, Geschlechtszugehörigkeit und die Quantität und Qualität des zur Verfügung stehenden autonomen Raumes.

Auch wenn Eltern ihre Kinder in gleicher Intensität lieben können, so lieben sie ihre Kinder doch höchst individuell und übertragen dabei unbewusst ihre unbearbeiteten Themen auf ihre Kinder unterschiedlich.

Tief eingebrannte oder festgefrorene Verhaltensmuster und Empfindungen infolge Geschwisterstellung und Rivalität. Konkurrenzdenken wird dort empfunden, wo es nicht angebracht ist. Kollegen, Chefs und sogar Partner werden in gleicher Weise hierarchisch eingeordnet wie dies mit Geschwistern geschehen ist. Bei verlorenem Zwilling lange Suche nach der eigenen Stellung und diffuse Beziehungen zu Gegenübern.

Liebe, Hass, Bewunderung, Rivalität, Versöhnung, Zimmergröße

Warum kann ich nicht auch mal gewinnen? Einerseits bewundere ich meinen Bruder für das, was er schon kann und andererseits fühle ich mich ihm ständig unterlegen.

Wie sehr ich mich auch anstrenge, ist er mir immer eine Nasenlänge voraus.

Ich bin das jüngste Kind unserer Eltern - also eine Nachzüglerin - die sich, obwohl es schön eingerichtet ist, mit dem kleinsten Zimmer begnügen muss. Mein Bruder war zuerst da, und so hat er auch das beste und größte Zimmer bekommen.

Und so ist er mir auch im „Besitzen“ voraus.

Ich liebe ihn, weil er mein Bruder ist und hasse ihn, weil ich ihm gegenüber immer den Kürzeren ziehen muss.

Je älter ich wurde, das „kleine“ Zimmer bereits verlassen, im Beruf stehend und eine eigene Familie habend, merkte ich mehr und mehr, wie sehr mich die Beziehung aus meiner Kindheit zu meinem Bruder nach wie vor beeinflusst.

In meiner Ehe, in der Erziehung meiner Kinder aber auch in meiner Firma als Angestellte. Ich strenge mich nach wie vor mehr an als andere, bin erpicht darauf das Beste zu geben, nur um immer wieder zu empfinden, dass ich es doch nicht schaffe, gegen all die anderen „Rivalen“ anzukommen, bzw. vorbeizukommen.

Obwohl die Erfahrungen mit meinem Bruder nun schon Jahrzehnte zurückliegen, merke ich in vielen Situationen, dass die Auswirkungen unserer Geschwisterschaft nach wie vor bestehen und sich auf meine Beziehungen zu Partnern, Freunden, meinen Kindern und Vorgesetzten wie auch Arbeitskollegen auswirken.

© Kevin Carden – stock.adobe.com
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Mutter-Komplex in der Psychotherapie

Vom Geben und Nehmen

Was früher Mutter gegeben hat, gibt heute die Welt. Wie ich meine Mutter erlebt habe, so erlebe ich heute die Welt. Welches Verhalten und Gedankengut habe ich von ihr übernommen? Habe ich ihre Rolle übernommen oder in ihrem Gegenteil rebelliert und bin dadurch nie zu mir selbst gekommen? War sie nie da oder hat sie mich dominiert?

Geborgenheit, Urvertrauen, Liebe, Daseinsberechtigung

Durch den himmlischen Nebel hindurch sehe ich ein irdisches Tor. Ich spüre wie ich ohne mein eigenes Zutun ganz langsam vom Tor angezogen werde. Dahinter erblicke ich die Mutter meines zukünftigen Körpers.

Sobald ich durch das Tor „gesaugt sein werde“, werde ich vergessen haben, dass ich ewiger und unsterblicher Geist bin. Stattdessen wird mich die Erziehung meiner Eltern und der auch sie umgebenden Gesellschaft glauben lassen, ich sei dieser Körper, welchem sie einen Namen geben. So wie man auch Produkten einen Vor- und Nachnamen gibt, ein Herstellungsdatum wie auch ein Ablaufdatum. Weil ich vergessen haben werde, wer ich wirklich bin, werde ich Ihnen allen all das glauben, was sie mir erzählen werden. Und so werde ich glauben, mein Überleben und Wohlergehen würde von meiner Mutter abhängen.

Ich werde mich durch den fremden Glauben - denn ich betrete diese Welt die Weisheit vergessend ohne jegliches Wissen - bedürftig und angewiesen fühlen. Aber nicht weil ich es wirklich bin, sondern weil ich den Glauben einer materialistisch geprägten Epoche übernehmen werde.

Und so beginne ich bereits im Bauch der Mutter, eine Fülle des Einen und einen Mangel des Anderen zu erleben.

Am Anfang habe ich das Glück, genügend Raum um mich zu haben, ganz gleich ob ich alleine oder mit einem Geschwister im Bauch meiner Mutter heranwachse, als unbewusste Identifikation meines Körpers. Nach meiner Geburt werde ich mich an die Zeit meiner körperlichen Entwicklung im Bauch meiner Mutter nicht erinnern können, so wie ich mich auch nicht daran erinnern kann, was vor der Zeugung meines Körpers, jenseits des irdischen Tores, war.

Das Körperzellbewusstsein meines Körpers registriert recht früh während des Wachstums den Stress, die Angst und die Sorgen der Mutter und ihres Umfelds, aber natürlich auch die Vorfreude und Sehnsucht nach mir.

Diese 9 Monate sind die prägendste Phase meines Lebens, doch mir als erwachsenem Menschen vollkommen unbewusst.

© Kevin Carden – stock.adobe.com
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Vater-Komplex in der Psychotherapie

Vom Können und Lassen

Wie früher Vater mich angeschaut hat, schaut mich heute die Welt an. Wie ich von meinem Vater beurteilt wurde, werde ich heute von der Welt beurteilt. Hat er mich in meinem Rücken mit seiner Stärke gefestigt oder hat er mich wie eine Ameise niedergestampft? Wollte er aus mir eine Kopie seiner selbst machen oder förderte er mich zu meiner eigenen Identitätsbildung?

Stolz, Aggression, Aktivität, Begeisterung, Dynamik

Während meine Mutter mich in ihrem Bauch und später in unserem größeren Zuhause nährt; mit Nahrung, mit Liebe und mit Gefühlen, für mein Wohlergehen in unserem gemeinsamen innersten Zuhause sorgt, führt mein Vater mich in die äußere Welt.

Er entführt mich meiner Mutter, entführt mich aus dem immer kleiner werdenden Zuhause in die große weite Welt. Er führt mich als mein großer Führer durch die Fremde.

An seiner Seite, mein Rücken gestärkt, lerne ich mich in der Fremde sicher zu bewegen. Fremden Menschen wie fremden Orten mit Offenheit und Sensibilität zu begegnen, mich aber auch von Fremden nicht erniedrigen zu lassen.

Er fördert mich in meinen Interessen, nachdem er mir das Seine und das Fremde zeigte.

Er gibt mir Kraft an meiner eigenen Identität zu bauen, auch wenn ich zu Beginn dafür noch sein Grundstück brauche.

Er macht all das.

Wenn er da ist und selbst einen Vater hat, der da ist.

Doch was, wenn nicht?

Wie werde ich mich in der Fremde bewähren, jenseits meiner sicheren 4 Wände?

Die Trinität der Ursachen in der Psychotherapie

3 Wunden

© Orlando Florin Rosu – stock.adobe.com
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Strukturelle Störungen in der Psychotherapie

Festes Fundament und flexible Zugänge

Strukturelle Fähigkeiten bilden sich nach offizieller psychotherapeutischer Literatur mit Beginn der Geburt aus. Aus der praktischen psychotherapeutischen Arbeit abgeleitet, kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Fähigkeiten bereits in der Schwangerschaft beginnen auszubilden. Nach meiner Erfahrung werden bereits in der sogenannten pränatalen Phase basale Strukturen für das Stressmanagementsystem gebildet.

Zu den strukturellen Fähigkeiten gehören die Fähigkeiten Affekte und Emotionen regulieren zu können. Wie wir zu anderen Menschen eine Beziehung aufbauen, ob wir Nähe- und Distanzbedürfnisse regulieren können. Aber auch wie wir mit Stress, Angst und Schmerz umgehen können.

Nähe, Bindung, Autonomie, Identität

Die ersten Erschütterungen meines irdischen Lebens beginnen in der Wasserwelt meiner Mutter. Durch das mich nährende und umhüllende Fruchtwasser bin ich am Anfang meiner körperlichen Entwicklung noch relativ gut geschützt. Doch je größer ich von Woche zu Woche werde, wird das Polster des Fruchtwassers immer geringer, bis ich fast die gesamte Gebärmutter ausfülle.

Die anfänglichen Vibrationen entwickeln sich zunehmend zu Erschütterungen. Wenn ich geliebt und gewollt bin, macht mir das nicht viel aus. Im Gegenteil, es stärkt mich, aktiviert mich und bereitet mich auf das körperliche irdische Leben vor.

Doch wenn ich nicht gewollt bin, oder gar für das Glück meiner Eltern gebraucht werde, damit sie mit mir ihre Probleme überdecken können, empfinde ich überwiegend Erdbeben, die in meiner Wasserwelt zu Tsunamis führen. Davor kann ich mich selbst nur schützen, indem ich mich teilweise von dem erschütterten Körper trenne. Damit trenne ich mich aber auch von den Früchten, welche mir meine irdische Existenz bieten könnte.

© freshidea – stock.adobe.com
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Konflikte in der Psychotherapie

Vom Krieg zum Frieden

Sensibel und behutsam begleite ich Sie dabei, wie Sie Ihre Lebensabsichten in sich entdecken und nach Möglichkeit in eine erfahrbare Realität überführen. Wir schauen nach, was Ihren Lebenszielen im Wege steht. Ist es Abhängigkeit von Partnern oder die Angst vor Partnerschaft? Sind noch die kindhaften Anteile aktiv, welche Versorgung und Geborgenheit durch andere wünschen? Oder komme ich um den vollen Genuss der Welt, weil ich mich mit Selbstgenügsamkeit oder Anspruchslosigkeit der Erfüllung meiner Wünsche widersetze?

Pendele ich zwischen den Polen „Ich bin an allem Schuld!“ und „Alle anderen sind an allem Schuld!“, oder bin ich gar in einem der Pole „verhaftet“?

Triebe, Impulse, Wünsche, Bedürfnisse

Ich wurde einfach abgestellt. So wie man ein Fertighaus auf ein Grundstück abstellt. Und niemand kontrollierte, ob es das für meine Individualität passende Grundstück ist. Ich fühle mich noch so klein, während alle anderen Häuser um mich herum viel größer sind.

Ich fühle mich bedrückt, eingeengt. Versuche in mir die Mitte zu finden. Meine Psyche hilft mir durch geeignete Bewältigungsmuster in mir Ecken, Nischen und Verstecke zu finden, um die übermächtig großen Gebäude auszublenden. Ich gewöhne mich an die Verstecke, doch mein Bewegungsradius wird immer kleiner, obgleich ich manchmal gesagt bekomme, mein Haus sei doch inzwischen genau so groß.

Doch durch die erlernten Bewegungsmuster und eingenommenen Körperhaltungen kommt mir nach wie vor alles um mich herum überdimensional groß vor.

Und so konnte ich kein Gefühl dafür entwickeln, wie ich Nähe geschehen lassen kann und wie ich Distanz wahren kann. Denn zur Zeit wahre ich Distanz nur durch Rückzug.

Ich wünsche mir doch zu wissen, wie ich mich unter allem und allen so einordnen kann, dass wir alle die beziehungsschaffende Nähe und identitätsbildende Distanz im rechten Maß gestalten und bewahren können.

© Cristina Conti – stock.adobe.com
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Traumata in der Psychotherapie

David über Goliath oder Vertrauen über Trauma

Traumata und Traumafolgestörungen werden heutzutage vermehrt in den Vordergrund gerückt. Weniger durch die Wissenschaft als mehr durch Therapeuten. Dies ist nicht unproblematisch, denn dabei können Patienten wie auch Traumatherapeuten die Bedeutungen von Konflikten und strukturellen Störungen - welche eine emotionale Extrembelastung beeinflussen können - übersehen. Dies gilt besonders für die in Mode gekommene „Komplextraumatisierung“, welche sich auf weit zurückliegende Belastungssituationen aus der Kindheit bezieht.

Da in Folge von Unfällen nicht jeder Unfallbeteiligte eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt, kann davon ausgegangen werden, dass Traumafolgestörungen (PTBS) ihre Ursache nicht nur im traumatischen Geschehen haben, sondern bereits eine präexistente psychische Verletzlichkeit vorliegt.

Weshalb auch „Traumatherapien“ nicht die gewünschte langfristige Wirkung erreichen, liegt daran, dass sie weitgehend die Altersstufe zum Zeitpunkt der Traumatisierung entwicklungspsychologisch nicht beachten und damit nachfolge Entwicklungsstörungen unberücksichtigt lassen.

Der Verlust psychischer Fähigkeiten wie der Selbstreflexivität und der Selbstregulation als auch eine Häufung von Konflikten können auf nicht erfolgreich verarbeitete Traumata folgen. Aber natürlich auch umgekehrt. Auf fehlende psychische Fähigkeiten und Konflikte können tragische Ereignisse zu Traumafolgestörungen führen.

Erschütterung, Vergebung, Erhebung, Ermächtigung

Bewege ich mich durch mein inneres Haus, sehe ich noch förmlich die Staubwolken, welche der Einbrecher auf seiner Flucht hinterlassen hat. Hier und da fest zementierte Standbilder seines Körpers, seines Gesichtes.

Ich versuche bestmöglich all seinen hinterlassenen Spuren auszuweichen. Doch das ist nicht immer möglich. Ach, es ist als hätte er das Innerste aller Zimmer betreten, auf der Suche nach meinen Schätzen. Die meisten sind mir geblieben. Mit verlorenem Glanz.

Was ich jetzt brauche ist ein Abbruchunternehmen, Tatort-Reinigungsfachkräfte, welche alle seine Spuren zerbrechen und entsorgen. Meine Sorgen entsorgen.

Doch, das bin ja ich. Ich breche damit, oder ich zerbreche. Also breche ich damit. Ich breche die Bilder. Ich breche die Spuren. Ich zersetze es zu Staub und Asche.

Ich öffne die Fenster. Der geistige Wind nimmt alles mit. Frische Luft, klare Luft. Sehe wieder Klarheit, Reinheit. Der Glanz kommt allmählich zurück.

Ich tanze. Und ich lade viele Lebenstänzer ein. Neue Spuren entstehen. Schrittfolgen der Reinheit. Wirbel des Glanzes.

Weibliche und männliche Archetypen in der Psychotherapie

2 Urkräfte

© diter – stock.adobe.com
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Männliche Archetypen in der Psychotherapie

Vom Jungen zum Mann

Die trance-integrative Psychotherapie bietet Männern, in welchen das Jungen-Bewusstsein noch vorherrscht, die Möglichkeit sich mit den reifen männlichen Archetypen wie Liebhaber, Magier, Krieger und König auseinanderzusetzen.

Sind Männer das schwache Geschlecht des postindustriellen Zeitalters?

Die Begründung des schwachen Mannes liest sich in Bezug auf die Lebensqualität unaufgeregt. Hier werden gegenüber der Frau vor allem die um ca. 5 Jahre kürzere Lebenserwartung angegeben. Das soll nicht beunruhigen, aber es verschleiert das Wesentliche.

Für einen Mann sollte es nicht darum gehen, möglichst lange am Leben zu bleiben, denn sonst kann er niemals zum Krieger reifen.

Der Mann muss weiterhin Risiken eingehen und sich selbst vertrauen.

Doch um seine Lebensqualität zu steigern darf er nicht beleidigen oder gewalttätig werden. Er muss das Wissen erwerben und die Willenskraft beherrschen um das eigene Leben erfolgreich und schöpferisch zu gestalten. Die Lebendigkeit in anderen fördern.

Dafür einstehen, dass die Frau in ihrer Unabhängigkeit und Eigenständigkeit in dieser Welt als Frau leben darf, wenn Sie dies will.

Sonne, Feuer, Aktivität, Zeugung, Strenge, Tatkraft

In absoluter Abhängigkeit beginne ich das Leben an der Brust meiner Mutter. Ich bin klein und wehrlos. So klein, dass ich mir gar nicht die Frage stellen kann ob meine Mutter ihre sicherlich gut gemeinte Dominanz, die sie über mich hat, nutzen wird um mich aus ihrer Abhängigkeit zu befreien, und damit auch aus der Abhängigkeit zukünftiger Partnerinnen oder ausnutzen wird um mich bei ihr zu halten.

Spürt sie denn dann und wann, dass ich wachsen will und soll, nicht als Körper, sondern als Mann?

Doch welches Bild des Mannes hat sie? Wie war ihr Vater? Und wie mein Vater?

Das wird wohl fast alles in meinem Leben entscheiden.

Das „warum“ ich in diese Welt gekommen bin ist bedroht, ich bin bedroht. Körperlich werde ich sicherlich zum Mann heranwachsen. Doch werde ich auch vom Kind zum Jungen und schlußendlich zum Mann um dann in der Vollendung ausgereifter Männlichkeit wirklich und wahrhaftig zu erblühen?

Wie soll ich in einer feminisierten Welt zum Mann ausreifen?

Im Kindergarten und in der Schule habe ich fast nur Kontakt zu Frauen, Erzieherinnen und Lehrerinnen. Männer gibt es da kaum. Und auch zu Hause gibt es oft keinen Mann. Mama ist alleine.

Manchmal lernt sie jemanden kennen, doch das ist meist genauso ein kleiner Junge wie ich selbst, hat nur ein paar cm mehr.

Auch mein Vater ist ein Junge, denn sein Vater war auch nur ein Junge. Selbst wenn ich mal Kontakt zu einem Mann habe, ist es meist nur ein Junge. Ein erwachsener Körper, aber ein emotional Abhängiger der sich von meiner Mutter Geld borgen muss.

Vor wem soll ich den da Respekt entwickeln? Gut, zu meiner Mutter. Aber macht mich das frei? In diesem Respekt steckt soviel Mitleid.

Wie geht denn nun richtiges Leben? Wie Erfolg? Wie Liebe? Wer macht aus dem Jungen einen Mann?

Wenn es der emotional oder physisch abwesende Vater nicht tun wird, kein sinnvolles Übergangsritual und auch kein Ritualoberhaupt; wer dann?

In diesem Umwandlungsprozess vom Jungen zum Mann können die Archetypen helfen. Im tiefen Unbewussten bin ich mit ihnen verbunden, mit ihnen verdrahtet. Ich kann mir in vollem Bewusstsein zu diesen speziell maskulinen Energien Zugang verschaffen. Die maskulinen Energiestrukturen wie die des Liebhabers, des Magiers, des Kriegers und des Königs können mich mit ihren jeweiligen instinktiven Verhaltensmustern unterstützen. Ich bekomme Einblicke darin, wahrhaftig zu sehen wie gereifte Männlichkeit denkt, fühlt und handelt.

In der Gegenwart meines Wesens bin ich mit ihnen eins.

In der trance-integrativen Psychotherapie existiert die Absicht uns mit den reifen männlichen Archetypen zu verbinden um als starke und mutige Männer mit der Zeit die Unabhängigkeit von der Mutter und Partnerin zu erschaffen und unsere Kräfte dafür einzusetzen denk- und werktätig eine Welt zu erbauen in der die Frau auch von uns unabhängig sein kann.

So dass wir uns wieder ebenbürtig in der Liebe zueinander begegnen können.

Lasst uns den Gebärneid hinter uns bringen, dann können wir auch den Todes- und Kriegswahn unreifer Tyrannen beenden.

© Fernando Cortés – stock.adobe.com
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Weibliche Archetypen in der Psychotherapie

Vom Mädchen zur Frau

In der heutigen kapitalistischen Gesellschaft wird zunehmend der Frau die Möglichkeit entzogen ihre verschiedenen natürlichen Entwicklungsabschnitte in Hingabe und Passivität durchleben zu können. Das Mädchen, die Jungfrau und die werdende Mutter werden mit vielen hypnotischen und manipulativen Techniken ihrer wesensgemäßen Natur soweit entzogen, dass sie das Mutter-Dasein bewusst oder unbewusst ablehnen.

In einer Gesellschaft in der Leistung und Konkurrenz Leitideale sind, ist das fürsorgliche Mutter-Sein mehr und mehr verpönt. So trägt auch der Feminismus seinen Anteil daran, der potenziell gütigen Mutter eine Maske aufzusetzen. So kann nun die Frau als Mann verkleidet so sehr einen Mann mimen, bis durch allerlei Krankheit sie im schlimmsten Falle Gebärmutter und Brust verliert. Durch das ihr manipulativ oktroyierte falsche Leben, erhält sie die Möglichkeit, ohne die sie in ihrem Wesen kennzeichnenden Organe leben zu können.

So will sie es auch. Denn dies ist der Wille der heutigen Machtelite, aus jedem Menschen Kapital zu schlagen. Als Konsumenten und Arbeitssklaven.

Durch die Schwächung des Mannes, muss sie die Rhythmen eines krankhaften und nie erwachsen gewordenen Tyrannen-Patriarchats durchleben, welcher ihr die Möglichkeit nimmt, in Würde und Passivität ihren eigenen wesensgemäßen Zyklus und ihre Menstruation erleben zu können.

Besonders in der Trance können Sie in Kontakt kommen mit den femininen Archetypen Tochter, Jungfrau, Mutter, Amazone, Priesterin, Hebamme und einigen anderen mehr.

Je nach aktueller Lebensphase und Lebensfortschritt kann in der trance-integrativen Psychotherapie eine hierarchisch sinnvolle Integration der reifen weiblichen Archetypen in das eigene bewusste Erlebnis- und Verhaltensvermögen fokussiert werden.

Mond, Wasser, Passivität, Empfängnis, Güte, Hingabe

Als junge Tochter spüre ich die Lebenslust. Ich kann diese Lebenslust und Lebensfreude oft ein Leben lang bewahren, wenn mein Vater sich die Zeit nehmen konnte auf mich einzugehen.

Er ist der erste Mann in meinem Leben. Unauslöschbar prägt sich mir ein, wie er auf mich eingeht, wie er mich berührt und wie ich ihn berühren kann. Von ihm lerne ich wie der gegengeschlechtliche Partner mit mir umgeht.

Mein Vater schützt mich vor äußeren Einflüssen, so dass ich tanzen und singen kann, laufen und hüpfen kann, wie es mir gefällt.

Voller Stolz gewährt er mir meinen Wunsch nach Freiheit und Intimität mit dem ihm gleichen Geschlecht. Ich spüre seine schützende Hand auf meiner Schulter während ich beginne mich mit meiner Körperlichkeit und Sinnlichkeit auseinanderzusetzen.

Nach den ersten intimen Kontakten, durch welche ich mich selbst besser kennenlerne, gehe ich tiefere Freundschaften zu anderen jungen Frauen ein.

Das patriarchale Gebaren findet bei uns keinen Platz. Wir gehen nicht in Konkurrenz, noch zicken wir uns an. Wir begleiten einander um zu experimentieren. Die Welt ist unser Forschungslabor. Wir probieren uns aus. Noch wild und ungestüm. Wir geben uns Rückhalt auch in existenziellen Krisen.

Wenn wir weiterhin in unserer Weiblichkeit bleiben und nicht aufhören zu reifen, werden wir auch den Partner der Anderen an Ihrer Seite unberührt achten. Wir wollen für unsere Blutsschwestern das Beste. Und so können wir tatsächlich bis das der Tod uns scheidet Blutsschwestern bleiben.

Anmut zeichnet mich aus. Und so bin ich Geliebte und Liebende. Und darin erkenne ich meine Lust und meinen Sinn. Jetzt kann ich Mutter werden, für ein Kind oder eine Idee.

Jetzt bin ich bereit mich einer wundervollen Schöpfung hinzugeben. Ich kann hier sein in Hingabe, Fürsorge und Güte. Ich kann mein Gegenüber ernähren mit Gefühl und Nähe. Mit allem was ich bin.

Und auf diesem Weg des „in die Welt bringen“, bin ich nicht nur Zeugin sondern aktive Förderin. Ich unterstütze mit meinem passiven Wesen das Strahlen und Leuchten meiner Kinder oder meiner Ideen sichtbar werden zu lassen. Dabei kann ich mich immer wieder als Tochter erfahren. Als Springende, als Hüpfende, als Singende und als Tanzende. So durchlebe ich meine Gegenwart mit noch mehr Lebenslust und Lebensfreude.

Und so bin ich immer wieder bereit an meine Grenzen zu gehen, sogar bis an das Ende der Welt, um denen welche eine Hebamme brauchen eine zu sein. In der Not beizustehen, welche ich bereits selbst durchgestanden habe.

Alsbald kommt die Zeit Verpflichtungen loszulassen, alles und jeden ziehen zu lassen und mich mit der Amazone in mir zu verbinden. Gereift verspüre ich wie in jungen Jahren als Geliebte wieder die Lust an Unabhängigkeit, Freiheit und Wildheit. Ich verletze den Anstand. Breche das Tabu.

Ich erprobe meine Eigenständigkeit mit nun einer reiferen Form meiner Identität an neuen Orten und vielen Zeiten.

So entdecke ich meinen Reichtum, erkenne durch Neues meine stille Wandlung. Ich bin nun mehr als Tochter und Mutter. Mehr als Gewordene und Gebärende.

Und so kann ich jetzt sehr bewusst offene Türen anbieten und andere teilhaben lassen an meinem umfangreichen Wissen und kann diesem geistig und nährend Ausdruck verleihen.

Es kommt die Zeit zu welcher ich mich von meiner weiblichen Fruchtbarkeit verabschiede, und mich nach den Erfahrungen von Körperlichkeit und Sinnlichkeit jetzt der geistigen, der spirituellen Welt widme.

Ich schaue nach Innen und erforsche die göttliche Anwesenheit in meiner Welt.

Dazu initiiere ich auch Frauengruppen um im Lichte der Göttlichkeit unser weibliches Wesen in seiner vollen Glorie zu erkennen. Jetzt ist die Reife dafür da.

Ich beginne das geistige Leben an andere Frauen weiterzugeben.

Durch die Erlangung neuen Wissens über uns Frauen und unsere wesensmäßige Einzigartigkeit, kann ich nun endlich junge Frauen dabei begleiten, sich mit ihren Pflichten und Aufgaben zu versöhnen und sich aufgrund ihrer Rechte in die Heilung zu begeben.

Ich bin mir der Geheimnisse des Lebens und des Todes bewusst geworden und erkenne mich nun selbst als Ewigkeit.

Jetzt schaue ich mit Frieden und Wohlwollen auf die Anderen. Bin wieder in meiner Passivität ein Vorbild und forme wie als junge Mutter abermals die Menschen, nun in einem größeren Kreis.

Zur Zeit von Befreiung und Verwandlung bin ich bereit zu sterben, um mich in neuer Form erneut zu gebären.

Ich habe das Schicksal Frau gewesen zu sein mit Freude gelebt, den als ewiger Geist weiß ich, dass ich geschlechtslos und ewig bin. Und so werde ich mich durchaus auch als Mann inkarnieren. Ich hatte schon früh verstanden, dass es falsch ist, den törichten Verführungen einer verlogenen Gesellschaft darin zu folgen, mich als Frau im Patriarchat als Mann zu gebärden.

Schattenarbeit in der Psychotherapie

1 Schatten

© Benjavisa Ruangvaree – stock.adobe.com
© Benjavisa Ruangvaree – stock.adobe.com

Schattenaspekte in der Psychotherapie

Vor mir im Gegenüber

Aufdeckung und Integration eigener ungewollter - durch sich selbst oder der Erziehung durch Eltern und Gesellschaft - Eigenschaften und Verhalten. Was mein Leben reichhaltiger machen würde verstecke ich und schaue es mir lieber bei anderen an um sie dafür zu kritisieren oder zu bewundern.

Schatten, Maske, Projektion, Abwehr, Spiegel

Ich habe einen wunderschönen Vorgarten. Ich pflege meinen Rasen und lasse Hecke und prächtig blühende Büsche professionell beschneiden. Die Fassade glänzt und wird regelmäßig in einer Farbe gestrichen, welche sich in die Nachbarschaft gut einfügt. Denn weder will ich behördliche Vorgaben verletzen, noch die Nachbarschaft gegen mich aufbringen. Ich ordne mich ein, bin Konformist. Ob ich das nun in einem noblen Vorort mache, oder in einem antikapitalistischen Viertel bleibt sich gleich.

Doch die Welt ist ein Dorf. Ich kriege immer mal wieder die Gegenseite zu Gesicht, worüber ich mich tierisch aufregen kann, und es oft auch tue. Je nach Maskierung vor der Fassade oder hinter der Fassade.

Wenn ich an Bewusstseinswerdung nicht interessiert bin, werde ich das wahrscheinlich nicht ein einziges Mal im Leben erkennen, dass die von mir abgelehnten Verhaltensweisen und Lebensstile der Anderen mich nur daran erinnern wollen, mich selbst zur Vollkommenheit zu heilen.

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